Data Insights #1 - Je kälter es draußen ist, desto schlechter ist die Luft drinnen

Data Insights #I: Je kälter es draußen ist, desto schlechter ist die Luft drinnen

 

Dass zu viel Kohlendioxid in der Einatemluft müde machen oder Kopfschmerzen verursachen kann, ist eigentlich mittlerweile bekannt. Trotzdem ist “Stoßlüften”, gerade wenn es kalt ist, nicht in allen Büros und Haushalten selbstverständlich. Conrad Connect hat eine Korrelation zwischen Innen-CO2 und Außentemperatur ermitteln können, was genau dies beweist.
 

Nicht nur der CO2-Gehalt in der Luft ist kann im Winter zum Problem werden, auch die Luftfeuchtigkeit ist, wenn es kalt ist, innen oft höher - Wassertropfen an den Fenstern, bis hin zu Schimmelbildung können Folge sein. Aber warum ist das richtige Lüften im Winter für viele eine Herausforderung? Ob es daran liegt, dass derjenige, der die Fenster alle zwei Stunden aufreißt und die kuschelige Heizungsluft entweichen lässt, angefeindet wird, oder es schlicht vergessen wird, regelmäßig zu lüften, können wir nicht sagen.

Aber wir stellen hier einige Projekte vor, die das Problem lösen können und teilen zudem auch unsere komplette Studie zu dem Thema. Nach dem Anmelden, kann jeder kostenlos auf eine Vielzahl von smarten Projekten zugreifen oder diese selber erstellen, die das Problem von zu viel Kohlendioxid in der Einatemluft lösen:

©andrei310 –  stock.adobe.com

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© fizkes – stock.adobe.com

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Im Winter richtig lüften mit Conrad Connect

1. Lüftungsanlage CO2 Steuerung

Sobald der in einem Raum oder mehreren Räumen gemessene CO2-Gehalt über 800 ppm, liegt, wird die Lüftungsanlage, welche über eine smarte Steckdose eingesteckt ist, aktiviert. Bei Unterschreiten eines CO2 Gehalts von 500 ppm in jedem der Räume wird die Lüftungsanlage wieder ausgeschaltet. 

2. CO2 Kontrolle über Farblampe

Von grün bis rot: Eine smarte Lampe zeigt anhand der Ampelfarben den CO2-Zustand im Zimmer und erinnert daran zu lüften.

3. SMS, Warnlampe und automatische Lüftung

Bei übersteigertem CO2-Gehalt wird eine SMS verschickt mit der Erinnerung, ein Fenster zu öffnen. Gleichzeitig leuchtet ein rotes Licht auf und eine intelligente Steckdosen wird aktiviert. Daran angeschlossen kann ein Luftfilter, ein Luftbefeuchter oder Ventilator angeschlossen sein. Sobald die Luftqualität besser ist, wird die Steckdose wieder ausgeschaltet, um Energie zu sparen.

 

©Ruslan Solntsev – stock.adobe.com

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Gesamte Forschungsergebnisse: Korrelation zwischen Innen-CO2 und Außentemperatur

Ziel war die Untersuchung der Korrelation zwischen Innen-CO2 und der Außentemperatur in Berlin. Die Hypothese hinter diesem Ziel ist, dass der CO2-Wert in Innenräumen durch die kältere Außentemperatur beeinflusst wird, was mit dem Einsatz von Heizgeräten oder durch das Schließen von Türen oder Fenstern beeinflusst wird. Die folgende Analyse wurde mit R durchgeführt. Die Außentemperatur wurde vom Deutschen Wetterdienst heruntergeladen (Urheberrechtsinformationen hier). Die CO2-Daten stammen von Innen-CO2-Sensoren von Netatmo und Foobot aus Berlin. Die Datenerfassungsperiode reicht vom 01.01.2018 bis zum 31.10.2018.

Es wurde eine signifikant hohe negative Korrelation (R = -0,9, p-Wert <2,2e-16) zwischen der Außentemperatur (y-Achse) und dem Innen-CO2 (x-Achse) beobachtet. Das heißt, je niedriger die Außentemperatur ist, desto höher ist das CO2 in Innenräumen.

 

Wir beobachteten eine konsistent signifikante negative Korrelation zwischen CO2 im Innenbereich und der Außentemperatur (wenn sowohl die vollständigen Rohdaten oder separat verschiedene Sensorcluster verwendet werden). Mit anderen Worten: Je niedrigerer die Außentemperatur, desto höher ist der CO2-Gehalt in Innenräumen.


Schon gespannt? Conrad Connect ausprobieren kostet nichts!

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